Mia Leinberger-Rehmann

(* 13.05.1917 in Freiburg, † 26. 08.2008 in Karlsruhe)
war eine Künstlerin aus Karlsruhe.

In Freiburg geboren kam sie mit einem Jahr nach Reichenbach, dem Geburtsort ihrer Mutter. Hier verbrachte sie bis zum 18. Lebensjahr ihre Kindheit und Jugend. Sie lernte zunächst Schneiderin, legte die Meisterprüfung ab, und da es schon von früher Kindheit an ihr Wunsch war, zum Theater zu gehen, wurde sie Kostümbildnerin mit abgeschlossener Prüfung.

Aber bereits 1941 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Nach Kriegsende schlossen sich weitere Studien bei Rolf Lang, August Kutterer und Oskar Hagemann an. Studienaufenthalte führten sie nach Südfrankreich, England und Italien. Studienreisen, die intensiv zum Malen genutzt wurden, hatten ihre Zielorte in Deutschland, Frankreich, Jugoslawien, Spanien, Nordamerika, Senegal, Türkei und vor allem Nordafrika, wo Djerba eines ihrer Lieblingsziele war.

Mia Leinberger kann auf eine stolze Reihe von Ausstellungen in Deutschland, in Karlsruhe, Frankfurt, Freiburg Bauschlott und Ludwigshafen, um nur einige zu nennen, und im Ausland unter anderem Paris, Nancy und Athen zurückblicken. 1969 erhielt sie bei der Ausstellung „Floralies Internationa-les“ die Medaille der Stadt Paris, 1976 durfte sie sich über die Medaille des „Cercle international de l’Art Contemporain“ freuen.

Weit über 300 Ausstellungen im In- und Ausland sind Zeugen eines reichen Künstlerlebens.

Mia Leinberger verfügte, dass nach Ihrem Tod ihr stattliches Jugendstilhaus in der Beethovenstraße 1 in eine eigenständige "Mia Leinberger - Stiftung" eingebracht wird, deren Erträge der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V. zufließen.
Es wird einen Raum bzw. regelmäßige Ausstellungen geben mit Bildern und Dokumenten, die die Erinnerung an Mia Leinberger und ihren zweiten Mann, den Künstler Ernst Rehmann, wach halten.